Kolumne über den TCK74 und den Tennissport

… das wollte ich doch mal loswerden

vor 10 Jahren kam ich nach Unterrath und vom ersten Tage an, verfolgt mich „Kartause“! Für alle Unterrather war das ein logischer  Begriff. Für mich noch nicht??

Am Fußweg zum Flughafen sah ich auch noch ein gigantisches Denkmal von den Kartausern! Aber nun bin ich natürlich schlauer! Logisch!


Nach einigen Monaten machte ich mich auf den Weg um  ein Tennisverein zu suchen. Fürwahr ich fand einen Club auch noch mit dem Namen TC Kartause. Ich bin sofort eingetreten und nun schon fast 10 Jahre dabei. Aber eines lässt mich einfach nicht in RUH! Jeder kennt den Name TC Kartause, aber keiner weiß so richtig, wo genau dieser Tennisplatz liegt! Wie Schade! Selbst Urgesteine aus Unterrath und Lichtenbroich kennen den Weg nicht so ganz richtig ...


Wir haben doch eine wunderschöne Anlage mit einem gemütlichen Gastraum und mit einer tolle Terrasse. Nicht nur für Mitglieder! Und nun möchte ich gern etwas ÄNDERN! Also, die noch nie bei uns waren, laden wir auf ein frisches Glas „Füchsen Alt“ ein. Unsere Gastro-Team heißt euch ebenfalls herzlich willkommen! 


Und wo befinden wir uns nun? Ganz einfach!! 

Franz-Rennefeld-Weg 22 (hinter OBI!)


Tschööö bis die Tage, wir sehen uns!!

Abgemacht?

Horst Loewe, 3. Beisitzer

Est 1974 - Die Geschichte des TCK74

eine Handvoll begeisterter Herren des weißen Sports hatten die Idee, einen eigenen Tennisclub zu gründen. Die Stadt Düsseldorf hatte uns ein Grundstück am Lichtenbroicher Weg/Ecke Theodorstraße zugewiesen. Auch ein Name war schnell gefunden. Aus Solidarität zu den Kartäuser Mönchen und deren damaliges Kloster in Unterrath hieß der Tennisclub: Tennisclub Kartause 1974 e.V. und wurde am 29. November ins Vereinsregister eingetragen.


Es wurden zunächst fünf Tennisplätze errichtet. Ein Bauwagen diente zum umziehen. Der damalige Tennisboom zahlte sich für unseren Neubeginn positiv aus. Und so konnten wir durch die Neuzugänge mit deren Aufnahmegebühr und „Bausteinen“ kurzfristig ein Clubhaus realisieren. So wuchs zusehends ein seriöser Tennisclub heran. Mitglied werden, war eine Ehre. Der Club zählte insgesamt 180 Mitglieder und hatte bereits eine Warteliste. Die ersten Mannschaften waren sehr erfolgreich und trugen somit zum Niveau des Clubs entscheidend bei.


Schnell merkte man, dass die Tennisanlage zu klein war, aber eine Vergrößerung der Fläche war nicht möglich. Eine Bezirkssportanlage wurde am Franz-Rennefeld-Weg geplant. Dank eines hartnäckigen und überzeugenden Vorstands (Jürgen Hennicke), kam es zu einem Deal, der uns zum jetzigen Grundstück verhalf. Selbst die Kosten wurden weitestgehend von der Stadt übernommen. Mit vereinten Kräften bereiteten sich die Mitglieder auf den Umzug vor.


Sieben Tennisplätze sowie ein Clubhaus mit Gastronomie, Jugendraum und ein Büro waren vorgesehen. Duschen und sanitäre Anlagen wurden nach dem neusten Stand errichtet. Die Tennisplätze waren zuschauerfreundlich und für den Sportbetrieb mit hochwertiger Asche ausgestattet. Ab nun begann eine neue Zeitrechnung für unseren Tennisclub.


1998 fand der TC Kartause nun endlich ein neues zu Hause. Was daraus geworden ist, können wir mit Stolz jedem Besucher zeigen. Unsere Gastmannschaften sind jedes Mal von den schönen Plätzen und der wunderschönen Anlage begeistert. Hier wäre wohl einmal der Zeitpunkt gekommen, die vielen freiwilligen Helfer aus der Vergangenheit, aber auch den noch aktiven zu danken. Den Mann (fast) für alle Fälle haben wir noch heute in Jürgen Wendland. Die vielen Vereinsführungen haben mit Weitsicht und Verstand den Verein zu dem gemacht, was er heute ist. Einige Namen möchten wir stellvertretend für alle erwähnen. Herbert Beckers als erster Vorsitzender und Ehrenmitglied im Tennisclub Kartause 1974 e. V.‚ Jürgen Hennicke und Heinz Wiese, die durch hartnäckige Verhandlungen uns zur jetzigen Anlage verhelfen.  


Jürgen Hennicke